Tropensturm
“Fay” fordert zwölf Tote in den USA
Der Sturm war am Samstag nach einem Zick-Zack-Kurs über Florida zum vierten Mal auf Land getroffen - laut US-Medien ein Rekord. Nach Angaben von Floridas Gouverneur Charlie Crist könnte der Sturm alleine in der Landwirtschaft des Bundesstaates einen Schaden von 20 Millionen Dollar (rund 14 Millionen Euro) angerichtet haben. Tausende Häuser wurden unter Wasser gesetzt. Crist bat die Bundesregierung in Washington um zusätzliche Hilfen in Höhe von 20 Millionen Dollar. US-Präsident George W. Bush hatte am Freitag bereits den Notstand für Florida ausgerufen.
Der Sturm, der am Montag vergangener Woche in Key West zum ersten Mal auf Land traf und dann immer weiter nordöstlich durch Florida zog, erreichte am Donnerstag zum dritten Mal die Küstenregion des Bundesstaates. Zuvor war im Süden von Haiti infolge des Sturms ein mit mehr als 70 Fahrgästen besetzter Lastwagen von den Wassermassen eines Flusses erfasst worden. Nur 25 Menschen überlebten.
Über dem Ostpazifik bildete sich unterdessen der Tropensturm "Julio". Er wird nach Berechnungen der Meteorologen am späten Sonntagnachmittag die Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja California erreichen. Dort haben die Behörden Sturmwarnung gegeben. Der Wirbelsturm erreichte in seinem Zentrum Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde. Die Meteorologen erwarten, dass er sich noch leicht verstärken wird, ehe er auf das Festland trifft. "Julio" bewegt sich mit 20 Kilometern pro Stunde nach Norden.
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