"Ich saß beim Couchtisch, als ich plötzlich ein helles, orange-rötliches Licht am Himmel sah. Es flog ziemlich tief. Das Licht flackerte und es flog sehr schnell, gewann auch außerordentlich rasch an Höhe!!!" heißt es im Bericht eines Villacher Augenzeugen, der in die Datenbank des "Centralen Forschungsnetzes Außergewöhnlicher Himmelsphänomene" (CENAP) aufgenommen wurde.
Geheimnis um "Himmelslaternen"
War es ein grünes Männchen mit Raumschiff, oder ein Außerirdischer vom Mars, der da für Aufregung sorgte? "Wohl eher nicht," ist "CENAP"-Chef Werner Walter genervt. Denn statt High-Tech Flugobjekten aus fernen Galaxien sorgen derzeit "Himmelslaternen" aus Reispapier und Bambus für den Alien-Daueralarm.
"Große Plage!"
"Die Himmelslaternen sind eine ganz große Plage!" sagt Walter. Denn seitdem die Mini-Heißluftballons in Supermärkten zu Billigpreisen verkauft werden, läuft bei ihm das UFO-Meldetelefon heiß.
Gefahr für den Luftverkehr
Die Knüller jeder Sommerparty sorgen aber auch bei der Luftraumüberwachung "AUSTRO-Control" für Ärger: "Weil im Beipackzettel steht, dass sich die Käufer bei uns erkundigen sollen, bekommen wir Anfragen über die Laternen." Da diese aber höher als 150 Meter fliegen und daher eine Gefahr für den Luftverkehr sind, wird keine Starterlaubnis erteilt.
Von Thomas Leitner, Kärntner Krone
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