Warum die Würfel in der Stadion-Causa nicht schon längst gefallen sind, ist für den Normalverbraucher ohnehin kaum nachvollziehbar. Andererseits: Was ist in Zusammenhang mit Ausschreibung, Errichtung und vor allem Betreibung der Hypo-Group-Arena bislang schon nach Plan gelaufen? Wenig, sehr, sehr wenig ...
Drei Varianten für Rückbau
Seit Donnerstag liegen wenigstens die drei Varianten für den Rückbau vor. Architekt Albert Wimmer hat Bürgermeister Harald Scheucher und Sportpark-Boss Manfred Pock Vorschläge, Berechnungen und auch Modelle für 16.000, 18.000 und 22.000 Sitzplätze präsentiert. Und natürlich ist auch die Beibehaltung der aktuellen 32.000 Plätze (mit der sich die Mehrheit der sportbegeisterten Bevölkerung angefreundet hat) Thema. Dafür müssten die Stahlstiegen in betonierte Aufgänge "umgewandelt" werden und die geleasten Teile fix erworben werden.
Stadion-Lotto
Also läuft ab sofort das Stadion-Lotto, das da heißt: "1 aus 4" - welche der vier Varianten kommt zum Zug? Scheucher kündigte als nächstes die Überprüfung und Aufbereitung der schriftlichen Unterlagen durch die Rathausabteilungen an, "dann ist der Bund am Zug, damit Geld für die beste Lösung zur Verfügung gestellt wird."
Wieviel macht der Bund locker
Ursprünglich war von sechs, dann von acht, zuletzt schon von über 13 Millionen Euro die Rede, die der Bund locker macht. Und dies nicht nur für den ursprünglich fixierten Rückbau auf 12.500 Plätze, den mittlerweile ja absolut niemand mehr will.
von Conny Lenz/Kärntner Krone
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