Wilde Naturgewalt
Erdbeben zerstört 100 Häuser in Indonesien
Das Epizentrum lag nach Angaben der staatlichen Agentur für Meteorologie und Geophysik rund 50 Kilometer nordöstlich der Insel Sumbawa etwa zehn Kilometer unter dem Meeresboden. Es ereignete sich um 06.41 Uhr Ortszeit (00.41 Uhr MESZ). Den Behörden zufolge wurden 124 Häuser zerstört und 117 weitere beschädigt.
Panik in der Bevölkerung
In Panik liefen die Bewohner aus den Häusern, um sich vor herabstürzenden Teilen in Sicherheit zu bringen. "Wir haben die Menschen in Not-Zelten am Straßenrand oder auf den Feldern untergebracht", sagte ein Behördensprecher. Viele trauten sich aus Angst vor weiteren Beben und vor einstürzenden Gebäuden nicht zurück in ihre Häuser. Dem schweren Erdstoß waren mehrere Nachbeben gefolgt, das letzte davon mit einer Stärke von 5,2.
Immer wieder heimgesuchtes Indonesien
In den vergangenen Tagen hatte es eine Serie von Erdstößen in Indonesien gegeben. Der südoastasiatische Staat liegt auf dem sogenannten Feuerring, an dem mehrere Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Daher wird Indonesien regelmäßig von Erdbeben heimgesucht. Die Tsunami-Katastrophe zu Weihnachten 2004 nach einem Beben der Stärke 9,1 hatte allein in der indonesischen Provinz Aceh 177.000 Menschen getötet.
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