Auch an Sting ist der 11. September nicht spurlos vorüber gegangen. Genau an jenem Tag hatte er ein Konzert in seinem Garten in der Toskana angesetzt. Nachdem eine Live-DVD dieses bedrückende Konzert wiedergegeben hat, verarbeitet der Ex-Police-Sänger seine Gefühle auf seinem neuen Album „Sacred Love“.
Sting hat seine Liebe zu Ethno-Klängenbeibehalten, verpackt diese jedoch in gefälligem Pop-Soundund verliert dabei etwas an seinem markanten musikalischen Profil.Die Scheibe bemüht sich stärker Emotionen überdie Texte als über die Musik zu erzeugen. Die zusammen mitMary J. Blige eingespielte Soul-Ballade "Whenever I Say Your Name"gehört zu den Highlights des Albums, autobiografisch singtSting in "The Book Of My Life" und hochpolitisch in "This War".
Sting-Fans werden trotz oder gerade wegen der Eigenwilligkeitdes Albums ihren Sting wiederfinden - wenn auch nicht auf derganzen Höhe seines künstlerischen Vermögens. Fastschon entschuldigend für so wenig Hittauglichkeit endet dasAlbum mit "Shape Of My Heart", der Albumversion seines Ohrwurms"...All This Time".
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