Dass der Villacher Lipitsch mit großer Wahrscheinlichkeit in den Nationalrat einziehen wird, ist laut politischen Beobachtern ein klares Zeichen dafür, dass die Bundesspitze nicht mehr von Alfred Gusenbauer geleitet wird - dieser wollte führende Gewerkschafter bekanntlich nicht im Parlament haben.
Kärntens geschäftsführender Parteichef Reinhart Rohr möchte die Platzierung des ÖGB-Vorsitzenden als "deutliches Signal an die Arbeitnehmer" verstanden wissen.
Ziel ist Platz eins - trotz "Kanzler-Malus"
Als Wahlziel nannte Rohr am Montag nach einer Sitzung des Landesparteivorstandes die Verteidigung der Nummer-Eins-Position sowie das Halten der vier Mandate. Köfer gab vor Journalisten allerdings zu bedenken, dass man mit einem "Kanzler-Malus" ins Rennen gehe. "Wir sind nicht in der Situation, verteidigen zu können. Wir müssen angreifen", sagte der Spittaler.
Klarer Erfolg im Jahr 2006
Bei der Wahl 2006 hatte es die SPÖ in Kärnten auf 35,8 Prozent gebracht, das BZÖ von Landeshauptmann Jörg Haider auf 25,4, die ÖVP auf 20,8 Prozent. Die FPÖ rangierte mit 7,3 Prozent knapp vor den Grünen (6,9) auf Platz vier.
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