Feuer und Schäden
Drei Zwischenfälle mit Flugzeugen in zwei Tagen
Ein Fluglotse hatte gesehen, dass bei der Landung der Vietnam-Airlines-Maschine auf dem Flughafen von Narita bei Tokio Rauch aus dem rechten Triebwerk der Boeing 777 quoll, sagte ein Sprecher des japanischen Verkehrsministeriums. Der Pilot des aus Ho-Tschi-Minh-Stadt kommenden Flugzeugs habe die Landung vollzogen und die Passagiere aussteigen lassen.
Eine Stunde später sei ein Feuer ausgebrochen, das von den bereitstehenden Feuerwehrleuten gelöscht worden sei. Keiner der 264 Passagiere sei verletzt worden. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen. Vietnam Airlines erklärte, die Besatzung habe korrekt reagiert. Fernsehbilder zeigten, wie dichte Rauchwolken aus dem Triebwerk quollen, während die Passagiere aus dem Flugzeug kamen. Ein Passagier berichtete im Fernsehsender NHK, während des Fluges sei ihm ein Geruch aufgefallen, "als ob der Motor brennen würde".
Notlandung wegen gebrochener Abdeckung
Die in Vancouver am Dienstag notgelandete Boeing 747 ist auf dem Flug von New York nach Hongkong gewesen und wollte in Vancouver an der Pazifikküste zwischenlanden, sagte eine Sprecherin. "Die Passagiere waren zu keiner Zeit in Gefahr", fügte sie hinzu.
Die Maschine ist durch eine abgebrochene Abdeckung erheblich beschädigt worden, wie der kanadische Sender CBC berichtete. Nach ersten Angaben war an der Unterseite der Maschine die Abdeckung der Klimaanlage abgebrochen und hatte andere Teile des Flugzeugs beschädigt.
Geplatzter Flugzeugreifen führt ebenfalls zu Notlandung
In New York hat am Dienstag ein Flugzeug eine sichere Notlandung vollzogen. Nach dem Start der Delta-Airlines-Maschine war ein Reifen geplatzt, woraufhin der Jet mit 167 Passagieren an Bord stundenlang im Kreis flog, um Treibstoff zu verbrennen, wie der Flughafen mitteilte.
Vor der Notlandung am Kennedy-Flughafen ließen die Piloten noch zusätzlich Kerosin in ein nahes Gewässer ab, um das Risiko bei der Landung möglichst gering zu halten. Delta-Flug 141 sollte nach Salt Lake City fliegen.
Sauerstofftank riss Loch in Flugzeugrumpf
Erst vor wenigen Tagen ist ein Jumbo der australischen Gesellschaft Qantas mit 360 Menschen an Bord während des Fluges beschädigt worden. Dabei riss wahrscheinlich ein explodierender Sauerstofftank in 8.000 Metern Höhe ein drei mal vier Meter großes Loch in den Rumpf. Dem Piloten gelang eine Notlandung in Manila.
Symbolbild
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.