Wegen einer lecken Dichtung und Schlamperei bei der Treibstoffinventur waren Anfang des Jahres 98.000 Liter Super-Benzin unbemerkt im Boden versickert. Nach sechs Monaten, in denen eine Spezialfirma damit beschäftigt war, den giftigen Benzinsee wieder zu entfernen, gibt es jetzt Entwarnung. "Es ist gelungen, 96.500 Liter wieder aus dem Boden zu entfernen", erklärt OMV-Konzernsprecher Thomas Huemer. Der letzte Schritt bei den Sanierungsarbeiten sei es nun, die Tanks zu heben und das nach wie vor verseuchte Erdreich direkt unter der Tankstelle auszubaggern.
Dass der Benzinsee fast restlos beseitigt wurde, bestätigt auch Umweltreferentin Maria-Luise Mathiaschitz: "Die ausgetretene Benzinmenge wurde fast zur Gänze beseitigt. Nun wird eine neue Tankstelle, die auf dem neuesten Stand der Technik sein wird, errichtet." Bereits im Herbst soll eine größere Filiale auf dem Gelände öffnen.
Während die Gefahr für die Umwelt damit gebannt scheint, ist die Frage, wer dafür gerade stehen muss, noch unbeantwortet. Nach dem Tankstellen-Skandal sind ja der Pächter und die Konzernverantwortlichen in das Visier der Staatsanwaltschaft Klagenfurt geraten.
von Thomas Leitner/ Kärntner Krone
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