Nach Tankerunfall
150 km langer Ölteppich auf dem Mississippi
Ein 200 Meter langes Tankschiff war flussaufwärts vor New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana mit einem Frachtkahn zusammengestoßen. Die Ursache, warum die beiden Schiffe kollidierten, war den Angaben zufolge zunächst unklar.
Reederei will für Schäden aufkommen
Rettungskräfte versuchten, auf einer Länge von 15 Kilometern schwimmende Ölsperren zu installieren. Diese sollten verhindern, dass durch das Öl weitere Teile des Flusses verschmutzt werden. 350 Arbeiter hätten begonnen, das Öl abzupumpen und die Ufer zu reinigen. Der Vizepräsident der Reederei, für die der Tanker fuhr, zeigte sich aber optimistisch. "Wir haben große Hoffnungen, dass wir das ausgetretene Öl stoppen können." Die Reederei werde für die Kosten der gesamten Säuberung aufkommen.
Zuletzt war es 2005 in der Folge des Hurrikans "Katrina" zu einer Umweltkatastrophe auf dem Mississippi gekommen. Damals waren rund 25 Millionen Liter Öl in den Fluss geflossen.
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