WTO-Gespräche
USA wollen Zugeständnisse von Schwellenländern
Ausland
21.07.2008 15:10
Zu Beginn der Welthandelsgespräche in Genf haben die USA die großen Schwellenländer zu Zugeständnissen aufgefordert. Um ein tragfähiges Ergebnis zu erzielen, müsse es eine erhebliche Ausweitung des Zugangs zu Landwirtschafts-, Industrie- und Dienstleistungsmärkten geben, sagte die US-Handelsbeauftragte Susan Schwab am Montag in Genf. Dies betreffe insbesondere die Interessen der Schwellenländer.
Die USA seien ihrerseits zur Kürzung von Agrarsubventionen bereit und stünden hinter der "Doha-Runde", bekräftigte Schwab. Am Montag begannen in Genf einwöchige Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) über die seit 2001 laufende "Doha-Runde" zur Liberalisierung des Welthandels. Mit dem Abkommen sollen weltweit Zölle und andere Handelsschranken abgebaut werden, um den Entwicklungsländern bessere Chancen am Weltmarkt zu verschaffen und der globalen Wirtschaft einen Schub zu geben.
Europa und die USA sollen dafür ihre Agrarmärkte öffnen, die Schwellenländer Asiens und Lateinamerikas Importe von Industriegütern und Dienstleistungen erleichtern.
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