Fahrverbote in Kraft
Zwei Millionen Pkws von Pekings Straßen verbannt
Die Fahrverbote, die außer der schwer verschmutzten Luft in Peking auch den Verkehrsfluss in den sonst chronisch verstopften Straßen verbessern sollen, dauern über die Paralympischen Spiele (für Sportler mit einer körperlichen Behinderung, Anm.) bis zum 20. September. Die 17 Millionen Pekinger sollen solange auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Erst am Samstag waren drei neue U-Bahnlinien eröffnet worden. Während der Olympischen Spiele sollen täglich rund fünf Millionen Passagiere die U-Bahn nehmen.
Umsteigen auf die Bahn
Die neuen Bahnlinien sind das wichtigste Infrastrukturprojekt für die Sommerspiele und haben nach amtlichen Angaben 22,3 Milliarden Yuan gekostet (etwa 2 Milliarden Euro) gekostet. Neben der neuen Flughafenanbindung wurde auch die "Olympia-Linie" zu den wichtigsten Wettkampfstätten eröffnet. Sie darf zunächst nur von Olympia-Teilnehmern wie Athleten, Trainern, akkreditierten Journalisten und Zuschauern benutzt werden. Für den normalen Verkehr wird sie erst nach den Paralympischen Spiele geöffnet. Olympia-Besucher werden mit ihren Tickets kostenlos zu den Wettkampfstätten fahren können.
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