Eben erst erlaubt
Referendum über Homo-Ehe-Verbot zugelassen
Für manch einen mag es wie ein Schildbürgerstreich klingen: Erst am 15. Mai dieses Jahres hatte das Oberste Gericht den Weg für gleichgeschlechtliche Ehen freigemacht, als es nach einem jahrelangen Rechtsstreit das bisher gültige Verbot für verfassungswidrig erklärte. Ein regelrechter Hochzeitsboom setzte ein, Tausende Paare kamen in den "Sunshine State" und heirateten. Menschenrechtsorganisationen feierten das Urteil als Durchbruch für die Gleichberechtigung Homosexueller.
Am 4. November wird abgestimmt
Aber Recht ist nun einmal Recht, denn jetzt haben dieselben Richter beschlossen, dass es ebenso rechtswidrig wäre, ein Referendum über ein erneutes Verbot zu verbieten. Menschenrechtler hatten diesbezüglich einen Antrag eingebracht, nachdem Gegner der Homosexuellen-Ehe ausreichend Unterschriften gesammelt hatten, um per Volksentscheid über ein neues Verbot in der Verfassung abstimmen zu lassen. Das Referendum soll am 4. November parallel zur Präsidentschaftswahl stattfinden.
Sollte dabei eine Mehrheit für ein Verbot entstehen - was angesichts derzeitiger Umfragen unwahrscheinlich ist - könnte das Verbot ja wieder angefochten werden...
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