In den Aufzeichnungen aus einem Wernberger Gasthaus kündigt Liposchek in alkoholseliger Stimmung an der Theke an: "Ich werde meine ganze Energie, meine Verbindungen und Connections, politische und persönliche, einsetzen, dass der Herr H. (Name der Red. bekannt), nicht Rechtsanwalt wird. 50.000 Euro setze ich ein, damit der H. nicht Rechtsanwalt wird."
Mit Handy aufgezeichnet
Nicht wissend, dass ein Handy mitläuft und alles aufzeichnet, schimpft Liposchek weiter. Einem Gemeindebürger droht er: "Ich vertreibe ihn von Heim und Hof, ich führe ihn vor."
Auch Gemeindevorstand erwähnt
Nach der Aufforderung an die Wirtin "Eine Runde kriegen wir noch!" bekommt VP-Gemeindevorstand Adam Müller eine Liposchek-Breitseite ab, zu hören auf der Ton-Datei: "Den Müller Adi, den verhindere ich bis aufs Blut. Mit meinem ganzen Privatvermögen, das ich habe..."
Intime Dinge
Zwischen diesen Schimpf-Orgien kommen auch mehrmals höchst intime Dinge zur Sprache - reine Privatsache!
"Ich bin entsetzt"
Liposchek zur "Krone": "Ich bin entsetzt! Dass man bei uns im Gasthaus nicht reden kann, ohne abgehört zu werden, das ist wirklich unerhört!" Der Vizebürgermeister, der auch hoher Personalvertreter im Magistrat Villach ist: "Das ist wie Watergate. Ich will aber nicht abstreiten, dass es von mir gesagt wurde."
Forderung nach Rücktritt
Unterdessen gibt es bereits Rücktrittsaufforderungen. Der von Liposchek beschimpfte Müller: "Dieser Mann ist nicht tragbar!"
von Fritz Kimeswenger/Kärntner Krone und www.kaerntnerkrone.at
Symbolbild
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