Tödliche Mission
Darfur: Sieben Tote bei Friedensmission
Nach Angaben von UNAMID-Vertretern stehen Vertreter der Janjaweed-Miliz hinter dem Angriff vom Dienstag. Die arabische Reitermiliz ist mit der sudanesischen Regierung verbündet. Ban forderte die Regierung des Sudan auf, alles zu tun, um die Verantwortlichen schnell zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.
In Darfur kämpfen seit 2003 Rebellenorganisationen gegen die Janjaweed und die sudanesischen Streitkräfte. Dabei kamen nach Angaben internationaler Organisationen 200.000 Menschen ums Leben. Nach jüngsten Schätzungen der Vereinten Nationen könnten sogar bis zu 300.000 meist unbeteiligte Menschen an Krieg, Hungersnöten und Krankheiten gestorben sein.
Die gemeinsame Friedensmission von Vereinten Nationen und Afrikanischer Union hatte zum 1. Jänner 2008 ihre Arbeit aufgenommen, nachdem sich die Regierung in Khartum einer Stationierung von UN-Soldaten lange widersetzt hatte.
Keine österreichischen Soldaten betroffen
Nicht betroffen von dem Angriff in Darfur sind die österreichischen Soldaten im benachbarten Tschad. "Unseren Soldaten im Tschad geht es gut, die Lage ist ruhig", teilte der Sprecher des österreichischen EUFOR-Kontingents, Major Wolfgang Schneider mit.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.