Erst am Freitag waren drei DAV-Mitglieder mit Tourenführer Karl S. (43) im Defereggental angereist und sofort zur Barmer Hütte aufgestiegen. Samstag früh ging es los zum ersten Gipfelziel - der Bamer Spitze.
200 Meter abgestürzt
Doch 30 Meter unterhalb der Spitze passierte das Unglück: "Karl S. ging am Grat auf dem lockeren Gestein voraus und plötzlich dürfte ein Griff ausgebrochen sein", berichtet Alpinpolizist Gabriel Villgratter. Im freien Fall stürzte der Alpinist über eine senkrechte Wand knapp 200 Meter in die Tiefe und blieb leblos im Schnee am Rampleterkees liegen.
Obwohl die alarmierte Crew des Rettungshubschrauber "Alpin 6" rasch am Unglücksort eintraf, konnte die Notärztin nur noch den Tod des Alpinisten feststellen. Seine Kameraden erlitten einen Schock, stoppten den Urlaub und reisten ab.
von Hannes Wallner/Kärntner Krone
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.