"Mit dem Spatenstich für den Lavanttalbahnhof geht der Ausbau der Koralmbahn erst richtig los!", meint Alfred Ruhaltinger, Pressechef der ÖBB. Der Aufwand für den Bahnhof werde beträchtlich sein, kündigt Verkehrsreferent Gerhard Dörfler an: "Die Lavant wird verlegt, etliche Landesstraßen werden umgeleitet. Für die notwendigen Aufschüttungen wird das Ausbruchsmaterial des Koralmtunnels verwendet."
Für den Weiterbau auf der Strecke zwischen St. Paul und Althofen bei Grafenstein laufen derzeit die Endverhandlungen. Teilweise ist die Trasse für die Hochleistungsbahn bereits genehmigt.
Offen ist laut Ruhaltinger, wie es im Zentralraum zwischen Klagenfurt und Villach mit der Trassenführung weitergeht. Die bestehende Strecke sei für die Hochleistungsbahn ausreichend. Im ÖBB-Rahmenplan seien derzeit auch keine Mittel für eine Projektplanung vorgesehen.
Ab 2011 soll in Klagenfurt mit dem Bau des Güterbahnhofs begonnen werden - trotz heftigen Widerstands gegen die Trassenführung. Ruhaltinger: "Für die Planung in Klagenfurt ist Geld im Rahmenplan reserviert. Die vorgebrachten Aspekte fließen da sicher mit ein. Ob ein Tunnel notwendig ist, werden die Verkehrsprognosen zeigen."
von Waltraud Dengel/Kärntner Krone
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