21.06.2008 14:50 |

Nachbebenserie

Zwei Erdbeben erschüttern Süden Griechenlands

Zwei Erdbeben haben am Samstag den Süden Griechenlands erschüttert. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Der stärkste Erdstoß (5,9) ereignete sich gegen 13.30 Uhr (12.30 Uhr MESZ) nahe der Halbinsel Peloponnes rund 60 Kilometer südlich der Ferienstadt Methoni im Meer.

Zuvor war ein Beben mit der Stärke von 5,4 gemessen worden. Beide Erschütterungen gelten nach Angaben des seismologischen Instituts von Athen als späte Nachbeben eines Erdstoßes der Stärke 6,5, der die Region am 14. Februar erschüttert hatte.

Südlich der Halbinsel Peloponnes verläuft ein rund 1.500 Kilometer langer und bis zu 4.000 Meter tiefer Graben. Dort stoßen die afrikanische und die europäische Platte aufeinander. Die dabei entstehenden Spannungen entladen sich in Hunderten Erdbeben im Jahr.

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