Di, 19. Juni 2018

Zusätzlicher Flug

19.06.2008 09:31

NASA-Budget umfasst 20 Milliarden Dollar

Der US-Repräsentantenhaus hat am Mittwoch den Haushalt für die Raumfahrtbehörde NASA gebilligt, der auch Gelder für einen zusätzlichen Shuttle-Flug vor dem Ende des Raumfähren-Programms vorsieht. Der Etat für das im Oktober beginnende neue Haushaltsjahr sieht Ausgaben in Höhe von satten 20 Milliarden Dollar (13 Milliarden Euro) vor, 2,8 Prozent mehr als im letzten Jahr. Mit dem zusätzlichen Flug begibt sich die NASA auf die Suche nach Antimaterie.

Mit dem zusätzlichen Shuttle-Flug soll das sogenannte Alpha Magnetic Spectrometer (AMS) zur Internationalen Raumstation gebracht werden, das im All nach schweren Antielementen suchen soll. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon Aufschlüsse über die Entstehung des Weltalls. Das 1,5 Milliarden Dollar teure Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit von 16 Ländern. Die NASA hatte nach der „Columbia“-Katastrophe 2003 zunächst erklärt, sie könne das AMS aus technischen und zeitlichen Gründen nicht zur ISS bringen.

Shuttles sind ab 2010 Geschichte
Vor der endgültigen Verabschiedung muss der Haushaltsplan allerdings noch mehrere Hürden nehmen. Die Regierung von Präsident George W. Bush hat Vorbehalte gegen den zusätzlichen Shuttle-Flug angemeldet. Das fast 30 Jahre alte Raumfähren-Programm soll 2010 eingestellt werden. Bis dahin sind noch zehn Flüge geplant. Ein neues Transportsystem, mit dem die Amerikaner bis 2020 wieder auf dem Mond landen wollen, soll 2015 fertiggestellt sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.