Di, 17. Juli 2018

Starker Regen

08.06.2008 22:52

Besondere Wetterlage bringt schwere Unwetter

Zu sintflutartigen Regengüssen, Hagelschäden und Überschwemmungen mussten Feuerwehren in Oberösterreich ausrücken. Die Unwetter finden nur lokal begrenzt statt. Während ein Ort halb unter Wasser steht, kann es in der unmittelbaren Nachbarschaft trocken bleiben. „Schuld“ ist eine besondere Wetterlage.

„Wir haben seit dem Dienstag der Vorwoche sehr feuchte, labil geschichtete Luftmassen über unserem Land. Wenn´s auflockert und die Sonne scheint, erwärmt sich der Erdboden sehr schnell und stark. In sehr hohen Luftschichten haben wir aber sehr kalte Luft. Wenn jetzt quasi eine warme Luftblase nach oben steigt, bilden sich sehr hohe Wettertürme, die bis zu zehn Kilometer erreichen können“, erklärt Alexander Ohms von der Wetterwarte, wie sich die Unwetter bilden: „Je höher die Wolkentürme, desto heftiger die Unwetter.“ In einer Viertelstunde können zehn bis fünfzehn Liter Niederschlag auf einmal zusammenkommen. Da ist die Kanalisation dann überfordert.

Meteorologe mag den kalten Winter gar nicht
Seit 1999 sagt der Meteorologe Alexander Ohms (34) von der Salzburger Wetterwarte auch für unser Bundesland die Witterung voraus. Der gebürtige Innsbrucker liebt Sommerwetter, hasst Kälte.

Herr Ohms, wie wird heuer der Sommer?
Da der Juni sehr unbeständig und eher kühl wird, gehe ich davon aus, dass wir im Juli und August einen recht warmen Sommer bekommen. Zwar keine Rekordwerte, aber doch viele Badetage. Meistens ist das so, wenn der Juni nicht so sommerlich war.

Sie sind ein Sommertyp und mögen Winter nicht. Ist das nicht untypisch für einen Tiroler?
Das ist ein Klischee, wir tragen ja auch nicht alle Lederhosen.

Foto: Heimo Hamminger

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