Der 74-jährige Pensionist fuhr mit seinem Traktor auf den sogenannten "Lafenberg" um Holzarbeiten durchzuführen. Bei der Rückfahrt kam der Mann auf einer Seehöhe von 1.120 Metern, aus bisher ungeklärter Ursache von der Forststraße ab und stürzte 50 Meter in die Tiefe. Dabei wurde er aus dem Führerhaus geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen. Weil der Mann am Abend nicht nach Hause kam, wurde eine Suchaktion gestartet. Gegen 20.30 Uhr fand die Bergrettung den Toten.
Rumäne im Bezirk Bruck verunglückt
Der zweite Unfall passierte in Oberaich im Bezirk Bruck. Laut Polizei handelt es sich bei dem Verunglückten um einen 34-jährigen rumänischen Forstarbeiter, der mit einem Kollegen im sogenannten Kotzgraben westlich von Bruck an der Mur beschäftigt war. "Die Befragung gestaltete sich schwierig", so eine Polizistin, "wir mussten erst einen Dolmetscher auftreiben".
Der 34-Jährige geriet mit seinem Traktor auf einem 60 Grad steilen Forstweg ins Rutschen und überschlug sich mehrmals. Auch er wurde aus dem Fahrerkabine geschleudert. Der Kollege des abgestürzten Arbeiters hatte offenbar noch weit laufen müssen, um die Einsatzkräfte zu verständigen, da in dem Graben weder Funk- noch Handyempfang möglich seien, hieß es.
Ein weiterer schwerer Arbeitsunfall hat sich am Dienstag im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Windbruchschäden, die das Sturmtief "Paula" hinterlassen hat, ereignet. Ein rumänischer Arbeiter wurde in Hirschegg im Bezirk Voitsberg von einer Eisenkette tödlich am Kopf getroffen.
Symbolbild
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