Fast abgeschossen
Kampfjets hielten Blairs Maschine für Terrorflieger
Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Montag, als Blair in einer Privatmaschine vom Weltwirtschaftsforum im ägyptischen Badeort Sharm el-Sheikh am Roten Meer zur Palästina-Finanzhilfe-Konferenz nach Bethlehem flog.
Die mit Luft-Luft-Raketen ausgerüsteten Kampfflieger vom Typ F15 oder F16 seien aufgestiegen, nachdem Fluglotsen mehrfach vergeblich versucht hätten, Kontakt zur "verdächtige Maschine" aufzunehmen. Diese habe sich von der Sinai-Halbinsel dem israelischen Luftraum genähert. Auch auf Notrufsignale habe Blairs Pilot nicht reagiert - daraufhin sei eine Terrorattacke aus der Luft befürchtet worden. Die Kampfflieger hätten sich der Maschine von Blair genährt und dem Piloten signalisiert, er werde als verdächtiges Ziel eingestuft. Endlich habe dieser geantwortet und angegeben, in dem Jet befinde sich Blair.
Blair wurde nicht informiert
Eine israelische Militärsprecherin wollte den Vorfall nicht kommentieren. Aus Sicherheitskreisen verlautete jedoch, ein solches Manöver sei unter diesen Umständen Standard. Der frühere britische Premierminister bekam von der ganzen Aufregung überhaupt nichts mit, wie es hieß. Er habe später erst aus den Medien von dem Zwischenfall erfahren. Die internationale Wirtschaftskonferenz in Bethlehem soll Investoren anregen, Geld in Palästina zu investieren.
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