Mehrere Tage lang
Tornados in den USA fordern 22 Todesopfer
In Missouri erhöhte sich die Zahl der bestätigten Todesopfer am Sonntag von zehn auf 14, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Die Rettungs- und Sucharbeiten gingen aber weiter, außerdem seien viele der Verletzten in einem lebensbedrohlichen Zustand, sagte Sprecherin Susie Stonner. In Oklahoma sprach die Katastrophenschutzbehörde von sieben Todesopfern. Rund 150 Menschen seien verletzt worden.
Sonntag früh erreichten die Stürme den südöstlichen Bundesstaat Georgia und töteten dort einen Menschen. Im Zentrum von Georgia wurde eine ganze Ortschaft mit 1.000 Einwohnern durch die Tornados zerstört.
Einheiten der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes suchten in den Trümmern zerstörter Gebäude nach möglichen Verschütten. Viele Menschen galten laut ABC am Sonntagvormittag noch als vermisst. Zudem war der Südosten der USA nach Angaben des nationalen Wetterdienstes auch am Sonntag von neuen Stürmen bedroht.
Menschen in zusammengestürzten Häusern gefangen
"Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Menschen in Picher", hieß es in einer Stellungnahme des Gouverneurs von Oklahoma, Brad Henry, der am Sonntag den schwer verwüsteten Ort besuchen wollte. Allein in Oklahoma gab es dem US-Sender CNN zufolge mindestens 150 Verletzte. In Arkansas waren dem Sender ABS zufolge noch am Sonntagmorgen Menschen in zusammengestürzten Häusern gefangen, Katastrophenschutz und Feuerwehr seien dabei, sie zu retten.
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