Längst überfällig
Texanische Kleinstadt schafft Rassentrennung ab
Wie die texanische Zeitung "The Monitor" in ihrer Onlineausgabe berichtet, versammelten sich am Montag etwa 50 Menschen im St. Juan M. Rodriguez Pavillon, der technisch gesehen auf der amerikanischen Seite der Stadt liegt, um der Abstimmung des Stadtrats beizuwohnen. Das Gesetz wurde einstimmig abgeschafft.
"Haben darauf vergessen"
"Es war diskriminierend. Damals glaubte die Stadtverwaltung nicht an die Gleichberechtigung", sagte Bürgermeister Jose Guzman. "Wir hätten dieses Gesetz schon lange loswerden sollen. Es war da, aber die Leute haben darauf vergessen", meint auch Rojelio Garica, einer der Stadträte.
Bei seiner Gründung 1927 hatte Edcouch weniger als 1.000 Einwohner. Heute leben dort laut der letzten Volksabzählung im Jahr 2000 3.342 Menschen, 97,3 Prozent davon sind Latinos.
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