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23.05.2017 - 22:03
Russlands Präsident Putin hat seine Truppen an der Grenze zu Nordkorea verstärkt.
Foto: YouTube.com, AFP/DMITRI LOVETSKY / Video: YouTube.com, krone.tv

Putin schickt Verstärkung an Grenze zu Nordkorea

20.04.2017, 14:42

Nur wenige Tage nach dem chinesischen Militär  verstärkt nun offenbar auch Russlands Präsident die Grenze seines Landes zu Nordkorea. Auf Videoaufnahmen waren Panzertransporte und mehrere Kampfhubschrauber zu sehen, die in das Gebiet um Wladiwostok verlegt worden sein sollen. Laut "Daily Mail" befürchtet Putin vor allem verstärkte Flüchtlingsströme aus dem verarmten Land, falls die USA wirklich militärisch gegen das Regime von Diktator Kim Jong Un vorgehen.

Erst vergangene Woche war bekannt geworden, dass China bis zu 150.000 zusätzliche Soldaten an seine 1416 Kilometer lange Grenze zu Nordkorea verlegen wird. Russland verbinden zwar nur rund 19 Kilometer mit dem stalinistisch geführten Land, in der Nähe der Grenze befindet sich aber die wichtige Hafenstadt Wladiwostok. Laut Experten fürchten russische Militärs vor allem Flüchtlingswellen aus Nordkorea, falls sich die militärischen Spannungen mit den USA verschärfen sollten.

Russlands Präsident Putin hat seine Truppen an der Grenze zu Nordkorea verstärkt.
Foto: YouTube.com, AFP/DMITRI LOVETSKY
Foto: Googlemaps.com

Verurteilung Nordkoreas durch UNO blockiert

Erst am Mittwoch hatte Russland im UNO- Sicherheitsrat eine Verurteilung von Nordkoreas jüngstem Raketentest blockiert. Wie Diplomaten in New York mitteilten, wandte sich Moskau gegen die Stellungnahme, die Nordkorea in scharfen Worten aufrufen sollte, seine Raketentests zu stoppen. Russland verlangte im UNO- Sicherheitsrat demnach, in die Erklärung eine Formulierung aufzunehmen, die einen Dialog zur Beilegung des Konflikts mit Nordkorea fordert.

In der von den USA vorgeschlagenen Erklärung sollten die Mitglieder des UNO- Sicherheitsrates "ihre höchste Sorge" über Nordkoreas "in höchstem Maße destabilisierendes Verhalten" zum Ausdruck bringen und dem abgeschotteten Land "mit weiteren erheblichen Maßnahmen drohen". Der Text enthielt überdies den Aufruf an Nordkorea, keine weiteren Atomtests vorzunehmen.

Foto: AP

Letzter Raketentest scheiterte kläglich

Nordkorea hatte Sonntagfrüh erneut eine Rakete abgeschossen.  Nach Angaben der USA und Südkoreas explodierte sie unmittelbar nach dem Start.

Redaktion
krone.at
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