Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
04.12.2016 - 00:48
Foto: APA/AFP/LIONEL BONAVENTURE

Klimakonferenz: Weiter Kampf gegen Erderwärmung

07.11.2016, 06:47

Ein knappes Jahr nach der Vereinbarung des historischen Klimavertrags beraten die Staaten der Welt in Marokko über dessen Umsetzung. 195 Länder hatten sich in Paris darauf verständigt, die gefährliche Erderwärmung mindestens auf "deutlich unter zwei Grad" im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Nun muss dieses Ziel in Marrakesch in konkrete Schritte und Zeitpläne übersetzt werden.

Die Pariser Konferenz habe zwar Schwung in den Klimaschutz gebracht - aber das reiche nicht, warnte Frankreichs damaliger Außenminister und Konferenzleiter Laurent Fabius. "Unser Haus brennt weiterhin. Es herrscht sogar Alarmstufe rot", sagte er am Sonntag der Zeitung "Journal du Dimanche". "Das Klima droht sich stärker und schneller zu verschlechtern als die meisten von uns sich das vorstellen."

Umweltminister Rupprechter vertritt Österreich

Während in der ersten Woche vor allem Experten verhandeln, werden in der zweiten Woche Politiker erwartet. Österreich wird durch Umweltminister Andrä Rupprechter vertreten sein. Ein Aufgebot an Staats- und Regierungschefs wie in Paris ist in Marrakesch nicht zu erwarten - die großen politischen Beschlüsse sind schließlich gefasst.

Eingang zum Konferenzzentrum in Marrakesch
Foto: ASSOCIATED PRESS

Die Delegierten wollen nun Verfahren und Zeitpläne zur konkreten Umsetzung der Pariser Klimaziele ausarbeiten. Es geht unter anderem um die Frage, wie insbesondere arme Länder bei der Anpassung an die Folgen der Erderwärmung unterstützt werden oder wie die ganz unterschiedlichen Klimaziele der Staaten verglichen werden können. Der marrokanische Außenminister Salaheddine Mezouar, der als Gastgeber agiert, will bei dem Treffen besonders afrikanischen Ländern und Inselstaaten eine Bühne geben. Viele Entwicklungs- und Schwellenländer leiden stark unter Wetterextremen.

Kyoto- Protokoll gilt noch bis 2020

Am vergangenen Freitag, also kurz vor Beginn der Konferenz, war der neue Weltklimavertrag offiziell in Kraft getreten. Das wurde möglich, weil große Staaten und Gemeinschaften wie China, die USA und die EU rasch ratifiziert haben. Damit können die USA auch im Falle eines Wahlsiegs des Klimawandelskeptikers Donald Trump nicht so leicht vom Abkommen zurücktreten. Genau genommen findet dieses erst nach 2020 Anwendung: So lange gilt noch der Vorläufer, das Kyoto- Protokoll.

07.11.2016, 06:47
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum