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04.12.2016 - 05:24
Foto: bmf.gv.at, krone.at-Grafik

Finanzministerium warnt vor gefälschten Mails

13.10.2016, 12:33

Mit angeblichen Mails vom Finanzamt haben Betrüger offenbar mehrmals in Österreich ihr Glück versucht. Die elektronischen Schreiben enthalten die Information, dass die Empfänger aufgrund einer Überzahlung eine Steuerrückerstattung erhalten und zu diesem Zweck den enthaltenen Link aufrufen sollen. Wer das tut, wird allerdings keine Freude haben - es handelt sich um eine Phishing- Mail, wie das Finanzministerium am Donnerstag warnte.

Als Absenderadresse der Betrugs- Mails scheint demnach "bmf@bmf.gv.at" auf, doch dies sei keine gültige Mailadresse des Finanzministeriums, heißt es in einer Mitteilung . Das im Anhang beigefügte Formular "Rückerstattung.htm" führt nach dem Öffnen auf eine gefälschte Website im Design von FinanzOnline, die zur Eingabe von Kreditkartendaten auffordert. Darüber hinaus besteht die Gefahr der Installation von Schadsoftware am Computer. Solche Mails sollten sofort gelöscht, Links nicht angeklickt und keine Daten übermittelt werden, empfiehlt das Ministerium.

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Informationen des Finanzministeriums erfolgten grundsätzlich in Form von Bescheiden und würden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das Ministerium fordere die Abgabepflichtigen niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

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Der Wortlaut des Phishing- Mails:

Betreff: Betreff: Benachrichtigung bei Rückkehr.

Lieber Steuerzahler BMF- Bundesministerium,

Wir haben einen Fehler in der Berechnung der Steuer der letzten Zahlung in Höhe von 716,43 Euro identifiziert. Um die Überzahlung zurückkehren, müssen wir noch einige weitere Details, wonach die Mittel werden auf Ihr Bankkonto, gutgeschrieben bestätigen.

Füllen Sie bitte das Steuerformular im Anhang zu dieser E- Mail und ermöglichen es uns 3- 5 Werktage, um es zu verarbeiten.

Referenz- Nummer: 45520- 831- F972- C10

13.10.2016, 12:33
AG/red
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