Der Airbus A-340 (Symbolbild) geriet auf dem Flug VS-005 kurz nach dem Start am Freitag in ein Unwetter. "Ein oder zwei Blitze trafen die Maschine. Dann sah ich durch das Fenster, wie eines der Triebwerke ausfiel", schildert ein Klagenfurter. Sofort aktivierte die Crew die Notfallsysteme und bereitete sich auf eine Notlandung auf dem Startflughafen in London Heathrow vor.
Nach dem ersten Schock begannen für die Passagiere bange 90 Minuten. Denn da der vollgetankte Airbus zu schwer für eine Notlandung war, mussten Tonnen Kerosin abgelassen werden. "Wir kreisten eine Ewigkeit über der Küste. Ich dachte nicht, dass wir das überleben werden", berichtet der Kaufmann.
"Ein Meer aus Lichtern"
Als das zulässige Landegewicht erreicht war, begab sich die Maschine endlich auf den Landeanflug: "Aus der Luft sah ich, wie die Einsatzkräfte neben der Landebahn in Stellung gingen. Es war ein Meer aus Lichtern." Der Pilot konnte den Airbus aber sicher landen.
Eine Sprecherin der Fluglinie bestätigt der "Krone" den dramatischen Vorfall - sie spricht von technischen Problemen als Grund für die Notlandung. Drei Kärntner kamen mit einem späteren Flug an ihr Urlaubsziel. Der 25-Jährige hat vom Fliegen aber vorerst genug.
von Thomas Leitner ("Kärntner Krone") und krone.at
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