Blüten statt Beihilfe

Postamt zahlte Falschgeld an junge Mutter aus

Österreich
22.06.2009 19:18
Alle zwei Monate holt sich Barbara H. die Kinderbeihilfe für Baby Selina beim Postamt ab - so auch im Juni. Doch als sie die 320 Euro auf ihr Bankkonto einzahlen will, wird ein Schein nicht akzeptiert. Der Grund dafür: Es handelte sich um Falschgeld! Als sich die 19-Jährige beim Postamt beschweren will, heißt es nur: "Dafür übernehmen wir keine Verantwortung!"

"Bei einem Postamt geht man doch nicht davon aus, dass man gefälschtes Geld bekommt", so die 19-jährige Barbara H. aus Floridsdorf. Die junge Mutter muss mit wenigen hundert Euro im Monat auskommen. Und jetzt fehlen ihr auch noch 100 Euro zum Leben. Barbara H.: "Alle zwei Monate hole ich die Kinderbeihilfe für meine Tochter Selina beim Postamt ab - dorthin wird sie vom Finanzamt überwiesen." 

Auch im Juni wurden ihr 320 Euro ausgezahlt. "Ich brachte das Geld zu meiner Hausbank. Dort stellte man fest: Ein 100-Euro-Schein ist gefälscht!" Die Antwort der Post lautete knapp und deutlich: "Sie hätten das Geld gleich überprüfen müssen!"

Kronen Zeitung

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