Die bisherigen Höchststände vom November 2007 wurden damit überboten. Diesel verteuerte sich dabei binnen eines Tages im Schnitt um fast drei Cent. Verantwortlich dafür sind hohe Produktpreise in Rotterdam, wo für eine Tonne mehr als 1.000 Dollar zu bezahlen sind. Bei Eurosuper ist die Verteuerung um zuletzt 1,7 Cent nicht nachvollziehbar, kritisiert der ARBÖ. Auffällig ist auch heuer, dass ausgerechnet vor Ferien (in dem Fall Ostern) die Preise auf breiter Front anziehen.
Der Anstieg des Ölpreises auf mittlerweile (je nach Sorte) bis zu 110 Dollar je Fass wird nämlich durch den gleichzeitigen Kursverfall des Dollar "aufgefangen", in Euro gerechnet hat sich kaum etwas verändert. Diesel wird aber auf dem Weltmarkt wegen starker Nachfrage teurer. So haben die USA einen strengen Winter und benötigen viel Heizöl (das ist praktisch das gleiche "Destillat" wie Diesel).
Was kann man tun? Der Verkehrsclub Österreich empfiehlt, sich Autos mit geringem Spritverbrauch zu kaufen und kurze Strecken per Fahrrad zu bewältigen…
Kronen Zeitung
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