Tote und Verletzte
Türkei: Attentäterin reißt drei Menschen mit sich in den Tod
Die Explosion ereignete sich in der Mittagszeit unweit des örtlichen Parteibüros der islamisch-konservativen AKP des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan.
Aus lokalen Sicherheitskreisen hieß es, die Attentäterin habe ihren Sprengstoffgürtel gezündet, nachdem Sicherheitskräfte sie am Betreten der AKP-Niederlassung gehindert hätten. Innenminister Idris Naim Sahin betonte dagegen, der Anschlag habe sich nicht direkt gegen das AKP-Büro gerichtet.
Esel mit Sprengstoff erschossen
Etwa 320 Kilometer südöstlich von Bingöl bekamen es die Sicherheitskräfte mit einer Bedrohung anderer Art zu tun: An einem Checkpunkt auf der Straße zwischen Hakkari und Van machte sich ein einsamer Lastesel verdächtig. Auf den Rücken des unbegleiteten Tiers war eine Last geschnürt, die zunächst nicht identifiziert werden konnte. Die Gendarmen erschossen den Esel und riefen Sprengstoffexperten herbei, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.
Diese stellten Plastiksprengstoff und eine Fernsteuerung sicher, wie sie von der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verwendet werden. Sie brachten den Sprengsatz kontrolliert zur Explosion. Die PKK kämpft seit 1984 für einen eigenen Kurden-Staat. Dabei kamen mehr als 40.000 Menschen ums Leben.







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