Geplant ist laut Putin unter anderem die Anschaffung von 400 Interkontinentalraketen und 600 Kampfflugzeugen sowie 2.300 Panzern und 20 U- Booten bis 2020.
"Wir dürfen niemanden durch unsere Schwäche verleiten", schrieb Putin in dem Beitrag. Der russische Regierungschef zog zudem historische Vergleiche - etwa den desaströsen Beginn des Zweiten Weltkrieges, als Russland von Nazi- Deutschland überrascht und überrannt wurde. "Daher werden wir unter keinen Umständen unser Potential zur strategischen Abschreckung hergeben, sondern es im Gegenteil sogar weiter stärken."
Russland müsse laut Putin sein Luft- und Weltraum- Abwehrsystem stärken. In dieser Frage könne es gar nicht "zu viel Patriotismus" geben, erklärte Putin. Die Investitionen in die Rüstungsindustrie würden zudem eine "Lokomotive" für die Entwicklung weiterer Wirtschaftssektoren sein. Ein konkurrierender Raketenschild schwebt dem Politiker allerdings nicht vor.
Putin, der bereits von 2000 bis 2008 russischer Staatschef war, gilt bei den Präsidentschaftswahlen am 4. März als Favorit.