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"Ein würdiges Museum für einen großen Mann"

27.08.2009, 14:12
"Ein würdiges Museum für einen großen Mann" (Bild: Christian Jauschowetz)
Foto: Christian Jauschowetz
"Arnold Schwarzenegger ist der erfolgreichste Weltbürger", sagt Christian Baha (im Bild vor dem Geburtshaus Schwarzeneggers). Der ehemalige Wiener Polizist hat mit seinem Unternehmen "Superfund" Millionen gescheffelt und ist selbst zum Weltbürger geworden. Zur Zeit lebt er in der Schweiz, für die Steiermark hat er aber immer schon ein Faible gehabt. "Eigentlich mein Lieblings- Bundesland", sagt er - und finanziert mit seinem Privatkapital das geplante Schwarzenegger- Museum in Thal.

Herr Baha, was hat Sie dazu bewogen, so groß in Thal einzusteigen?
"Als Bewunderer der Schwarzenegger- Karriere hatte ich schon vor Jahren die Idee, ein Museum zu schaffen, in dem er gebührend gewürdigt wird. Ich hab dann aus der 'Kronen- Zeitung' erfahren, dass sein Geburtshaus verkauft worden ist. Da habe ich mich sofort mit Peter Urdl, der ja dasselbe will, kurzgeschlossen."

Handelt es sich um privates Mäzenatentum, oder sind auch Firmeninteressen damit verbunden?
"Nein, die Firma hat damit nichts zu tun. Peter Urdl wird die Idee bestens umsetzen, davon bin ich überzeugt, ich vertraue ihm!"

Wie sieht Ihre Zielvorstellung aus? Was wird man bei der Eröffnung im kommenden Mai zu sehen kriegen?
"Wir werden klein anfangen, das Haus in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen und darin die drei großen Karrieren Arnolds darstellen. Den erfolgreichsten Bodybuilder, den bestbezahlten Hollywoodstar und den Spitzen- Politiker. Da bleibt für mich allerdings noch einiges offen, denn ich bin überzeugt, dass er eines Tages US- Präsident wird. Für ihn wird man die Verfassung ändern."

Sind Sie Arnold Schwarzenegger schon einmal persönlich begegnet?
"Nein, leider noch nie. Aber ich hoffe, dass es doch irgendwann zu einem Treffen kommt. Für das Museum brauchen wir ja seine volle Kooperation. Die hat er dem Peter Urdl ja auch zugesagt. Jedenfalls werden wir in Thal nichts machen, mit dem er nicht einverstanden ist. Selbstverständlich werden wir auch seinen Wunsch erfüllen und ein Trainingszentrum für Special Olympics schaffen."

Sie sind ja groß im Sponsoring unterwegs. Was unterstützen Sie zur Zeit?
"Euren Fußballklub in Kapfenberg zum Beispiel, dazu Sportler wie Sibylle Bammer, Bode Miller oder Mirna Jukic. Ganz stark sind wir auch im Kulturbereich engagiert. Die Wiener Albertina, die Wiener Symphoniker, die Volksoper, das Kabarett Simpl und noch einiges mehr gehören dazu."

Wieviel investieren Sie?
"Soviel, wie nötig ist! Es soll ein würdiges Haus für einen großen Mann werden, den die Welt bewundert!"

Interview: Werner Kopacka, "Steirerkrone"

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