Der 23-jährige Vater hatte am vergangenen Donnerstag die Nerven verloren, weil das Kind beim Füttern mit der Flasche quengelte. Zuerst schüttelte es es und warf es dann in den Stubenwagen, wie er später gestand. Dort schlug das Baby hart mit dem Kopf auf und rührte sich danach nicht mehr. Der 23-Jährige rief die 19-jährige Mutter zu Hilfe, die zu diesem Zeitpunkt zum Einkaufen unterwegs war. Beide alarmierten die Rettung, die das Kleinkind in die Klinik brachte. Die Ärzte diagnostizierten eine Gehirnblutung und ein Schütteltrauma. Sie erstatteten Anzeige.
Bei der Einvernahme durch die Polizei legte der mutmaßliche Täter sofort ein Geständnis ab. Er gab auch zu, im August des Vorjahres seine inzwischen eineinhalbjährige Stieftochter misshandelt zu haben. Das Baby war damals mit Blutergüssen und Schwellungen im Gesicht ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Verdachtslage reichte aber für eine Verfolgung des Mannes nicht aus. Nach dem Geständnis wurde er in Haft genommen.
Symbolbild
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