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20.08.2014 - 20:35

Schülerin verletzt: "Sie stand plötzlich in Flammen"

26.01.2013, 17:07
Schülerin verletzt: "Sie stand plötzlich in Flammen" (Bild: Klaus Kreuzer)
Foto: Klaus Kreuzer
Eine Show im Chemiesaal der HTL Villach in Kärnten hat am Freitag in einer Katastrophe geendet. Beim Feuerspucken erlitt eine 17- Jährige schwere Verbrennungen - sie liegt auf der Intensivstation. Schüler Maximilian eilte ihr zu Hilfe und schildert im "Krone"- Gespräch den dramatischen Zwischenfall.

Sie sollte die Besucher für die HTL in Villach begeistern - geendet hat die Feuershow beim Tag der offenen Tür jedoch mit einem Drama. Beim Versuch, Feuer zu spucken, schlugen der 17- Jährigen gegen 12.30 Uhr plötzlich die Flammen ins Gesicht.

"Habe versucht, das Feuer mit den Händen abzutöten"

"Die Brennflüssigkeit ist wohl beim Mund heruntergetropft und hat Feuer gefangen. Dann stand sie in Flammen. Ich habe versucht, das Feuer mit den Händen abzutöten", erklärt Maximilian. Bei der Rettungsaktion griffen die Flammen auch auf den Mantel und die Haare des 18- Jährigen über - gemeinsam mit Augenzeugen gelang es dem Schüler dann, das Feuer endgültig zu ersticken.

Während der selbstlose Retter das Spital rasch wieder verlassen konnte, liegt die Schülerin mit schweren Verbrennungen und Verätzungen auf der Intensivstation. "Es besteht keine unmittelbare Lebensgefahr", gibt eine Sprecherin des Krankenhauses Villach vorsichtig Entwarnung.

"Diesmal ist es leider schiefgegangen"

Die Frage, wie es zu dem Drama kommen konnte, beschäftigt jetzt die Ermittler der Polizei und den Staatsanwalt. "Das Feuerspucken wird von erfahrenen Lehrern überwacht und wurde von dem Mädchen auch geübt. Es war wohl eine Verkettung unglücklicher Umstände", meint HTL- Direktor Gerhard Stefanschitz. Auch Maximilian ist überzeugt: "Die Lehrer trifft keine Schuld. Sie hatte das schon oft gemacht - diesmal ist es leider schiefgegangen."

Thomas Leitner, Kronen Zeitung/AG/red
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