Immer älter

Lebenserwartung in Österreich gestiegen

Österreich
28.02.2007 16:01
Immer mehr ältere Menschen, dennoch weniger Sterbefälle - diese Tendenz ergibt sich aus der deutlich gestiegenen Lebenserwartung in Österreich. Laut Statistik Austria sind im Vorjahr 73.587 Österreicher gestorben, was einen Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber 2005 bedeutet. Männer werden im Schnitt rund 77 Jahre alt, Frauen fast 83.

Auch der Saldo aus Geburten und Sterbefällen (Geburtenbilanz) fiel 2006 mit plus 3.338 positiv aus. Die Säuglingssterblichkeit lag mit 3,6 Promille erstmals in der Geschichte Österreichs unter der vier Promille-Marke. Die meisten Sterbefälle des Vorjahres ereigneten sich im März (6.555) die wenigsten im September (5.524).

Mehr Tote als im Jahr davor wurden in den Bundesländern Vorarlberg (+3,5 Prozent), Burgenland (+1,5) und Steiermark (+0,3) registriert. In allen anderen Bundesländern meldeten die Standesämter weniger, wobei die deutlichsten Rückgänge in Tirol (-3,3), Salzburg (-3,1) und Niederösterreich zu verzeichnen gewesen sind. In Oberösterreich wurde mit 0,7 Prozent ein unterdurchschnittlicher Rückgang der Sterbefälle ermittelt.

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