Der Variantenfahrer hatte sich mit zwei weiteren Finnen am Rendl im freien Skiraum aufgehalten. Bei der Abfahrt löste die Gruppe gegen 10 Uhr in 1.900 Metern Höhe ein 50 Meter breites Schneebrett aus. Der mit einem Lawinenpiepser ausgestattete Skifahrer wurde von seiner Begleiterin geortet und gegen 10.40 Uhr von Bergrettern ausgegraben. Der 32-Jährige war 400 Meter in die Tiefe gerissen worden. Er lag zwei Meter unter dem Schnee und konnte noch wiederbelebt werden, ehe er wenig später verstarb.
An dem Einsatz waren Bergretter, Mitglieder der örtlichen Skischule, Alpinpolizei, Lawinenhunde und drei Hubschrauber beteiligt. Zum Zeitpunkt des Unglücks bestand in der Region erhebliche Lawinengefahr (Stufe "3" auf der fünfteiligen Skala).
An derselben Stelle waren Mitte Februar zwei Snowboarder aus Schweden von einer Lawine getötet worden.
Symbolbild
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