Weißer Tod

Finnischer Skifahrer stirbt in Tirol unter Lawine

Österreich
28.02.2007 14:56
Mit dem Tod hat ein Lawinenabgang in St. Anton am Arlberg in Tirol am Dienstag für einen Skifahrer aus Finnland geendet. Der 32-Jährige wurde von den Schneemassen 400 Meter in die Tiefe gerissen. Er starb noch am Unglücksort.

Der Variantenfahrer hatte sich mit zwei weiteren Finnen am Rendl im freien Skiraum aufgehalten. Bei der Abfahrt löste die Gruppe gegen 10 Uhr in 1.900 Metern Höhe ein 50 Meter breites Schneebrett aus. Der mit einem Lawinenpiepser ausgestattete Skifahrer wurde von seiner Begleiterin geortet und gegen 10.40 Uhr von Bergrettern ausgegraben. Der 32-Jährige war 400 Meter in die Tiefe gerissen worden. Er lag zwei Meter unter dem Schnee und konnte noch wiederbelebt werden, ehe er wenig später verstarb.

An dem Einsatz waren Bergretter, Mitglieder der örtlichen Skischule, Alpinpolizei, Lawinenhunde und drei Hubschrauber beteiligt. Zum Zeitpunkt des Unglücks bestand in der Region erhebliche Lawinengefahr (Stufe "3" auf der fünfteiligen Skala).

An derselben Stelle waren Mitte Februar zwei Snowboarder aus Schweden von einer Lawine getötet worden.

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