„Ab dem Neujahrstag ziehen im 24-Stunden-Rhythmus Störungen durch Oberösterreich. Da wird´s über 1200 Meter auch schneien“, erklärt Niedermoser - also endlich Schneelust statt Schneefrust!
Aber kommt wieder so ein Mega-Winter wie der vergangene, als sich die weiße Pracht in Oberösterreich als finstere Macht zeigte, das ganze Land unter einer dicken Schneedecke begraben hatte? „Damit hatte man schon am 3. November, als es bis auf 400 Meter runter schneite“, gerechnet, so der Meteorologe. Doch dann ging´s mit dem viel zu warmen Herbst weiter - der ja fast die logische Folge des extrem heißen Juli war…
„Dafür war der August zu kalt“, entgegnet Niedermoser und ergänzt: „Auch am Jahres-Anfang war´s bis März viel zu kalt.“ Deshalb zieht der Experte ein überraschendes Jahres-Resümee: „Trotz aller Extremwerte, die heuer aufgetreten sind, passt das Wetter gesamt gesehen in die Bandbreite des bei uns üblichen Spektrums.“ Im Klartext: Obwohl das Wetter heuer mehrfach verrückt gespielt hatte, war es im Schnitt gesehen „total normal“…
Foto: Reinhard Hörmandinger
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