Weshalb David Forstenlechner auf ein „Begleitobjekt“ hofft, das die Nachfrage nach Parkplätzen steigert. So ist laut Bürgermeister nun ein Investor aufgetaucht, der das Areal des Hauptpostamtes in seine Pläne mit einbezieht, wodurch die Garage erweitert und ein Einkaufszentrum geschaffen werden kann.
Was aber Wirtschaftskammer-Obmann Gunter Mayrhofer, der ja längst eine Tiefgarage fordert, nicht versteht: „Wenn das gesamte Postareal zum Einkaufszentrum umfunktioniert wird, dann frag´ ich mich: Warum hat man anderen Projekten wie einem Supermarkt am Areal der alten Kachelfabrik keine Chance gegeben?“ Er sieht das Auslastungs-Problem nicht so dramatisch, denn „eine Tiefgarage braucht immer eine Anlaufzeit von ein bis zwei Jahren“. Außerdem würde es interessierte Betriebe geben, die Flächen an die 500 Quadratmeter suchen. Das alles könne man am Standort Werndlpark zusätzlich zu einer Tiefgarage ermöglichen. Nicht aber in Zentrumsnähe, was jedoch der Bürgermeister favorisiert. Der Streit wird also munter weitergehen…
Foto: Chris Koller
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