Der junge Mann war frontal in einen entgegenkommenden Pkw gekracht. Obwohl Passanten noch versuchten, das Feuer mit mehreren Feuerlöschern zu ersticken, konnte sich der junge Mann nicht mehr befreien. Er verbrannte hilflos in seinem Audi.
Das zweite Auto stürzte nach der Kollision über eine Böschung und blieb auf dem Dach liegen. Die drei Insassen wurden schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geschnitten werden.
Selbst Wunderheiler haben (erfolglos) versucht, die Todesstrecke von Zell am Moos zu "heilen" - mehr dazu in der Infobox!
In ganz Oberösterreich waren die Rettungskräfte am Wochenende im Einsatz. Viele Autofahrer kamen mit den Straßenverhältnissen nicht klar. Ein 49- jähriger Autofahrer musste am Sonntagabend ein Überholmanöver in Edt bei Lambach (Bezirk Wels- Land) mit dem Leben bezahlen.
Der Mann war mit seinem Wagen ins Schleudern geraten und von der Straße abgekommen. Sein Auto überschlug sich mehrmals und wurde acht Meter weit in ein Feld katapultiert. Der Notarzt versuchte eine Stunde lang, den Mann zu reanimieren, allerdings ohne Erfolg.
Die Freiwillige Feuerwehr aus St. Florian musste sogar zum sechsten Mal innerhalb einer Woche zu einem Verkehrsunfall ausrücken. Der Wagen eines Führerscheinneulings war in der Nacht auf Sonntag von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen. Die beiden Insassen wurden verletzt, hatten aber Glück: Das Auto verfehlte nur knapp einen Baum.
Ebenfalls am Sonntag stießen in Schärding zwei Autos zusammen. Durch die Wucht des Anpralls wurde ein Fahrzeug in den Straßengraben geschleudert.
In Hargelsberg wiederum wurden die Einsatzkräfte zu einem Unfall in einer nicht existierenden Ortschaft gerufen. In der Aufregung war dem Notruf als Unfallstelle "Stadlkirchen bei Tillysburg" genannt worden. Erst nach genauerem Nachforschen stellte sich heraus, dass sich ein Fiat in Hargelsberg überschlagen hatte.
Die verlorene Zeit wurde wieder wettgemacht: Da die Feuerwehr Hargelsberg gerade eine Übung abhielt, konnte sie sofort anrücken. Die eingeklemmte Fahrerin war in der Zwischenzeit bereits von anderen Autofahrern befreit worden.
Erst am Freitag war ein 56- Jähriger in Marchtrenk in den Gegenverkehr gerast und bei dem Unfall ums Leben gekommen.