Sein Vater Karl Kumpfmüller hat 1949 die Österreich-Tochter der MIVA in Stadl-Paura gegründet. Von dort wurde vor Weihnachten der größte Hilfstransport ihrer Geschichte in Marsch gesetzt:
12 Geländefahrzeuge, zwei Traktoren mit landwirtschaftlichen Geräten und 33 Tonnen Hilfsgütern sind derzeit per Schiff in die Demokratische Republik Kongo unterwegs. Sie sollen dort nach 40 Jahren blutigem, zerstörendem Bürgerkrieg den Wiederaufbau erleichtern. „Die Menschen hier sehnen sich nach Frieden und benötigen dringend eine Starthilfe“, weiß die seit Jahren im Kongo tätige und aus dem Innviertel stammende Ordensschwester Hildegard Litzlhammer. Die Hilfsgüter gehen an Pfarren und Missionsstationen. 100 ausgediente Tret-Nähmaschinen aus Österreich verhelfen 100 Frauen zu einer Existenz mit besseren Zukunftsperspektiven.
Die hemdsärmelig zupackende Schwester Hildegard hat in der Hauptstadt Kinshasa eine Bäckerei mit Konditorei-Café eingerichtet. Über ihre Vermittlung konnte ein weiblicher Lehrling im heurigen Herbst in Linz bei Konditormeister Leo Jindrak schnuppern.
Haupteinsatzgebiet der MIVA bleibt Afrika. „Dort ist unsere Hilfe auch in Zukunft bitter nötig“, sagt MIVA-Langzeitpräsident Prälat Josef Ahammer (71). Durch Sternsinger- und Christophorus-Aktion wurden im Jahr 2006 beachtliche 4,2 Millionen Euro an Spenden aufgebracht.
Foto: MIVA
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