Teurer Winter

Kleine Hoffnung für schockierte Gaskunden

Oberösterreich
31.10.2008 09:44
Der Preisschock am Energiesektor sitzt den Oberösterreichern in den Knochen und bringt die Geldbörseln zum Stöhnen. Denn obwohl der Preis für Erdöl zuletzt extrem gesunken ist - bis unter 60 Dollar pro Barrel! - klettern die Tarife für Gas ab 1. November um 21 Prozent.

Doch eine kleine Hoffnung auf eine Preisreduktion besteht... Heizöl kletterte im Vergleich zum letzten Jahr um über 31 Prozent, Gas wird nun empfindlich teurer... 

"Dennoch", erklärt Peter Steinerberger von der Linz AG: "Derzeit verkaufen wir Gas billiger, als wir es gekauft haben. Was sich mit der Erhöhung ab 1. November ändert. Die trotz des Tieffluges des Erdölpreises aufrecht bleibt."
Wobei Steinerberger auch sagt: "Sollte sich auch der Einkaufspreis für Gas verringern, wird das natürlich an die Kunden weitergegeben."

Wenig Sorgen müssen sich jene machen, die mit Fernwärme heizen  die Tarife bleiben (nahezu) gleich. Nicht nur deshalb soll der Ausbau der Fernwärme weiter forciert werden. "Es ist auch die umweltfreundlichste Art zu heizen", wissen Experten der Energie AG und der Linz AG.

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