„Das ist ein Stück Geschichte des Landhauses“ weiß Archäologin Christa Farka. Schließlich wurde die Brücke Mitte des 17. Jahrhunderts über den damaligen Stadtgraben errichtet, als nach den Bauernkriegen ein neuer Eingang zum Landhaus gebaut worden war. „Der Zustand der Brücke ist hervorragend“, weiß Farka. Was auch Franz Kneidinger begeistert: „Das ist ein zusätzlicher Akzent für die Promenade.“ Schließlich soll das historische Relikt nun freigelegt und dann als echte, begehbare Brücke in die Oberflächengestaltung eingebunden werden.
Dass dadurch der Garagenplan geändert werden muss und 27 der ursprünglich 502 Parkplätze verloren gehen, lässt Kneidinger kalt: „Das ist nicht so schlimm. Der Zeitplan wird nicht beeinflusst, wir sollten trotzdem bis Ende nächsten Jahres fertig werden.“
Auch Planungsstadtrat Klaus Luger meint, „dass der Verlust der 27 Parkplätze zu verschmerzen ist“. Und die zusätzlichen Kosten, die nun entstehen? „Da ist für Errichter Breiteneder der Bund der erste Ansprechpartner. Er ist für Denkmalschutz zuständig.“
Foto: Chris Koller
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