In Klagenfurt

Illegales Bordell bei Razzia aufgeflogen

Österreich
20.11.2015 07:25
Eine "Aktion scharf" gibt es in der Klagenfurter Rotlichtszene. "Wir schauen uns vor allem Massagesalons sehr genau an", erklärt ein Ermittler des Stadtpolizeikommandos. Bei einer Razzia im Milieu wurden ein illegales Bordell und neun Geheimprostituierte entdeckt.

"Wir haben einen sogenannten Massagesalon geschlossen, der in Wirklichkeit ein illegales Bordell war", berichtet Chefinspektor Richard Pikl vom Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos.

Dumpingpreise und keine Kontrollen
Offiziell wurden in dem Unternehmen natürlich nur "normale" Massagen angeboten, stattdessen erfüllten die fünf weiblichen Mitarbeiter aus Rumänien aber viele erotische Wünsche der Kunden - zum Dumpingpreis von rund 100 Euro, und alles ohne Kontrolle durch das Gesundheitsamt. Gemeldete Prostituierte müssen nämlich einen "Deckel" haben, der regelmäßige Untersuchungen nachweist, um die Übertragung gefährlicher Krankheiten wie etwa HIV zu vermeiden.

Da die Geheimprostitution wieder zunimmt - weitere vier Klagenfurterinnen wurden in ihren Wohnungen ausgeforscht, wo sie illegal Sexdienste angeboten hatten -, planen Ermittler in den nächsten Wochen weitere Überprüfungen.

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