"Es gibt Spiele, da lernt man zu töten", echauffierte sich der Staatschef über die Konsole des japanischen Herstellers. "Einmal haben sie ein Spiel mit meinem Gesicht gemacht. Es ging darum, Chavez zu suchen und zu töten."
Für den linksgerichteten Präsidenten ist die Sache klar: Die Spiele, "in denen man Städte bombardiert", seien Teil der "kapitalistischen Strategie, Gewalt zu säen und dann Waffen zu verkaufen".
In der Vergangenheit hatte Chavez bereits scharf gegen Nintendo geschossen. Der japanische Hersteller würde mit seinen Spielen "Selbstsucht, Eigenwilligkeit und Gewalt" fördern, so Chavez.
Seit Oktober vergangenen Jahres ist der Verkauf gewalttätiger Videospiele in Venezuela gesetzlich verboten. Wer es dennoch tut, kann mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden.
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