Fliegender Jäger

Kolibri-Roboter soll künftig Kriminelle verfolgen

Wissen
28.12.2009 09:52
Der japanische Wissenschaftler Hiroshi Liu hat nach eigenen Angaben den ersten fliegenden Kolibri-Roboter entwickelt. Der Forscher will das Teil demnächst mit einer kleinen Kamera ausstatten und etwa beim Aufspüren verschütteter Menschen oder der Verfolgung Krimineller einsetzen.

Das Gerät hat einen winzigen Motor und vier kleine Plastikflügel, die pro Sekunde bis zu 30 Schläge schaffen. Der Kolibri wird über Infrarot ferngesteuert und kann Kurven und Schleifen in der Luft fliegen und seine Höhe verändern.

Zehn Zentimeter lang, 2,6 Gramm schwer
Der Roboter entspricht mit zehn Zentimetern Länge und einem Gewicht von nur 2,6 Gramm im Nachbau vielen echten Kolibri-Arten. Die Entwicklung des Kolibri-Roboters kostete rund 200 Millionen Yen (etwa 1,52 Millionen Euro).

"Es ist einfacher, einen riesigen Roboter zu konstruieren", sagte Liu von der Universität Chiba nahe Tokio. "Einen Miniaturroboter zu bauen ist schwierig und erfordert besondere Kompetenzen."

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wissen
28.12.2009 09:52
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung