Do, 23. November 2017

Nach Muslime-Studie

10.08.2017 19:26

Kurz: „Müssen Migration jetzt massiv reduzieren“

Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) sieht sich durch die am Donnerstag präsentierte Muslime-Studie in seiner Haltung bestätigt. Er fordert die "massive Reduzierung" der Migration, eine Reform der Sozialsysteme sowie die konsequente Sprach- und Wertevermittlung im Bildungssystem "anstatt Parallelstrukturen wie Islam-Kindergärten".

"Ich sehe mich bestätigt in meiner Haltung", meinte Kurz wörtlich und forderte abermals ein Eindämmen der Zuwanderung - "insbesondere von bildungsfernen Menschen aus anderen Kulturkreisen". Außerdem brauche es eine Reform der Sozialsysteme, damit Menschen nicht mehr "in der Mindestsicherung verharren" und damit am Rande der Gesellschaft stehen, wodurch "Parallelgesellschaften gefördert werden", meinte der Minister und ÖVP-Obmann.

Auch zu den sogenannten Islam-Kindergarten äußerte sich Kurz ein weiteres Mal. Diese zeigten, "dass durch ethnische, religiöse und sprachliche Abschottung Integrationsprobleme in die folgenden Generationen weiter getragen werden". Nötig sei "die konsequente Sprach- und Wertevermittlung im Bildungssystem".

Kickl: Migranten werden "Kontinent nachhaltig verändern"
Auch FPÖ Generalsekretär Herbert Kickl äußerte sich zu der Studie. "Die neueste Studie der Donau-Universität Krems zur Einstellung muslimischer Zuwanderer zu Religion und Gesellschaft zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft unseres Gemeinwesens und lässt hoffentlich bei dem einen oder anderen linksintellektuellen Träumer jetzt doch noch die Alarmglocken schrillen.

Fakt ist, dass wir mit der massiven Zuwanderungswelle aus muslimischen Ländern gesellschaftspolitischen Sprengstoff nach Österreich geholt haben, der unseren Kontinent nachhaltig verändern wird."

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden