Fr, 15. Dezember 2017

Trojaner-Epidemie

30.06.2017 11:29

Microsoft plant Ransomware-Schutz für Windows 10

Die jüngsten Cyberangriffe durch die Verschlüsselungs-Trojaner "WannaCry" und "Petya" zeigen, wie schnell wichtige und persönliche Daten bei einer Cyberattacke verloren gehen. Microsoft will Windows-User jetzt mit einem neuen Feature davor schützen. Im Herbst soll ein Ransomware-Schutz in Windows 10 eingebaut werden.

Wie das IT-Portal "The Verge" berichtet, soll das voraussichtlich im September erscheinende Fall Creators Update ein neues Feature zur Ordner-Zugriffskontrolle bekommen, mit dem der Nutzer einstellen kann, welche Anwendungen Änderungen an einem Ordner vornehmen dürfen.

Desktop, Bilder, Videos und Dokumente geschützt
Standardmäßig will man so Dateien am Desktop, eigene Bilder, Videos und Dokumente vor unbefugten Zugriffen schützen. Dona Sarkar von Microsoft: "Kontrollierter Ordnerzugriff überwacht die Änderungen, die Apps an Dateien in bestimmten geschützten Ordnern vornehmen. Wenn eine App versucht, die Dateien zu ändern, wird die App gesperrt und Sie werden über den Versuch benachrichtigt."

Die Idee für eine solche Funktion ist nicht neu, in manchen Virenscannern sind bereits ähnliche Features enthalten. Angesichts der anhaltenden Ransomware-Epidemie dürfte es für die Masse der Windows-Nutzer aber eine willkommene Neuerung sein, dass ein solches Feature direkt ins Betriebssystem integriert wird.

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