Do, 23. November 2017

Endlich Frühling

25.03.2015 10:44

Vorbereitung auf die erste Radtour der Saison

Der Frühling ist endlich da und damit die perfekte Saison für Radausflüge aller Art: noch nicht zu heiß, freundlicheres Wetter, die Natur in voller Blüte. Wie Sie die richtigen Vorkehrungen für den Saisonstart treffen, erfahren Sie hier.

Rad-Check
Das Rad muss nach längerer Stehzeit erst einmal wieder auf Vordermann gebracht werden. Dazu zählt eine gründliche Reinigung - aber bitte nicht mit dem Hochdruckreiniger, da hierbei empfindliche Kleinteile beschädigt werden können. Besser ist eine intensive Handwäsche mit milden Reinigern. Besonders Kette, Schaltung und Zahnkranz müssen gründlich von Verschmutzungen befreit werden und mit einem Kettenspray neu geölt werden (überschüssiges Öl danach am besten mit einem Tuch abnehmen, damit man nach der ersten Ausfahrt nicht sofort Fettflecken auf der Kleidung hat). Die Kette sollte auch während der Saison regelmäßig geölt werden.

Ebenfalls wichtig ist eine Kontrolle der Bremsen und Bremsbeläge sowie der Reifen. Man sollte diese schon am Tag vor dem Einsatz aufpumpen und dann am nächsten Tag kontrollieren, ob der Reifen dicht gehalten hat. So vermeidet man, dass ein undichter Reifen gleich die Tour verhindert. Drehen Sie dann schon mal eine kleine Runde und probieren Sie Bremsen und Schaltung aus. Auch die Beleuchtung sollte vor Fahrtantritt kontrolliert werden.

Komfort
Überprüfen Sie, ob das Rad für Ihre Größe richtig eingestellt ist: Haben Sie in der letzten Saison nach einer Radtour Verspannungen im Nacken oder im Rücken gehabt, kann es sein, dass der Sattel zu niedrig oder den Lenker falsch eingestellt war. Der Sattel ist dann in der richtigen Höhe, wenn Sie das Bein mit dem Fußballen am Pedal fast vollständig durchstrecken können.

Die richtige Einstellung des Lenkers ist abhängig von Ihrem Rad und Ihrem Fahrverhalten. Bei City- oder Trekkingbikes sollte man den Lenker in relativ aufrechter Sitzposition gut erreichen können (Oberkörperneigung etwa 15°), während man bei zunehmend sportlichem Fahrverhalten eine stärkere Oberkörperneigung braucht, um das Rad unter Kontrolle zu halten (etwa 30 bis 40°). Wenn Sie oft Rad fahren, ist darüber hinaus die Investition in einen speziellen Gelsattel Gold wert, da dieser die klassischen Sitzschmerzen deutlich verringert.

Die erste Tour
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie fit Sie aktuell sind, sollten Sie anfangs eher Routen durch flaches Gelände aussuchen, die mehrheitlich auf asphaltierten Wegen verlaufen. Das gilt besonders, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind. Denn eine zu anstrengende Tour verdirbt oft die Lust auf mehr. Zudem sollten Sie auf ausreichende Pausen achten. Nach ein paar derartigen Touren haben Sie Ihre Grundlagen-Ausdauer aufgefrischt. Nehmen Sie dann zusehends Strecken dazu, die längere oder stärkere Steigungen aufweisen – so bauen Sie Kraft auf. Ausgewählte Radtouren für ganz Österreich finden Sie zum Beispiel auf radtouren.at.

Ausrüstung
Eine Trinkflaschenhalterung bietet die Möglichkeit, auch während der Fahrt zwischendurch schnell einen Schluck nehmen zu können - das ist wichtig, damit Sie nicht zu schnell erschöpft sind. Sie sollten in jedem Fall ausreichend zu essen und zu trinken mitnehmen, falls Sie unterwegs nicht einkehren können oder schon vor der Jausenstation eine Pause brauchen. Achten Sie auch auf den richtigen Sonnenschutz: Sonnenbrille und -creme sind bei schönem Wetter Pflicht. Und natürlich darf auch der Helm nicht fehlen. Gerade im Sommer sollte zudem Wechselkleidung mit dabei sein.

Weiters sehr sinnvoll: ein kleines Reparaturkit, mit dem Sie notfalls einen Reifen flicken oder eine Kette wieder einrichten können, sowie eine kleine Handpumpe. Auch ein kleines Erste-Hilfe-Set kann im Ernstfall gute Dienste leisten.

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