Fr, 17. November 2017

13-MP-Frontkamera

23.10.2014 11:58

Desire Eye: Selfie-Wunder von HTC ausprobiert

Der taiwanesische Smartphone-Spezialist HTC startet heuer mit einem neuen Kamera-Handy ins Weihnachtsgeschäft. Das wasserfeste Desire Eye bietet an der Vorder- und Rückseite eine 13-Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz, wovon insbesondere Selfie-Fetischisten profitieren sollen. Wie sich das neue Kamera-Smartphone in der Praxis anfühlt, hat krone.at bei HTC ausprobiert.

In puncto Hardware braucht sich HTCs Desire Eye nicht zu verstecken. Das Full-HD-Gerät mit 5,2 Zoll Diagonale kommt mit einem 2,3 Gigahertz schnellen Snapdragon-801-Vierkernprozessor und zwei Gigabyte RAM, bietet also ähnlich potentes Innenleben wie das HTC-Flaggschiff One M8. Der Speicher ist 16 Gigabyte groß und kann mit microSD-Karten erweitert werden. Stereo-Lautsprecher an der Front sorgen für guten Klang. Alle gängigen Funkstandards – inklusive dem Nahbereichsfunk NFC – sind an Bord, das besondere Highlight des Geräts sind aber seine Kameras.

Weitwinkel-Frontkamera mit 13 Megapixeln
Wo andere Smartphones eine leistungsstarke Haupt- und eine zweckmäßige Frontkamera mitbringen, gibt's bei HTC auf beiden Seiten des Geräts die volle Megapixel-Dröhnung. Sowohl vorne als auch hinten verfügt das Desire Eye über eine 13-Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz für gut ausgeleuchtete Bilder im Dämmerlicht. Die Frontkamera verfügt über eine Weitwinkel-Linse, damit bei Selfies möglichst viele Personen ins Bild passen.

Im krone.at-Kurztest überzeugte HTCs Selfie-Wunder tatsächlich mit einer erstaunlich guten Frontkamera. Sie lieferte im Demonstrationsraum detailreiche und scharfe Selfies, der Blitz an der Front sorgte für vergleichsweise natürliche Beleuchtung. Praktisch: Um auszulösen, braucht man den Auslöser nicht unbedingt zu drücken, das Sprachkommando "Cheese" tut es ebenfalls. Verschiedene unterhaltsame Foto-Modi stehen zur Verfügung – unter anderem einer, der gleichzeitig mit Front- und Heckkamera Fotos knipst, und einer, der Bilder in Passfotoautomat-Optik erstellt.

Fotoapparat-Feeling dank physischem Auslöser
Die Hauptkamera steht der gelungenen Frontkamera um nichts nach und lieferte beim Ausprobieren ebenfalls ansehnliche und scharfe Bilder. Der Autofokus arbeitet bei beiden Kameras schnell und zuverlässig, die Auslösezeiten sind gering. Erfreulich: Ein physischer Kamera-Auslöser steht zur Verfügung. Insgesamt hinterließen die Foto-Fertigkeiten des Desire Eye einen guten Eindruck, ein endgültiges Fazit können wir aber erst fällen, wenn das Gerät in unserem Testlabor eingetroffen ist.

Das Desire Eye ist aus zweierlei Kunststoff gefertigt und macht einen relativ robusten Eindruck. So edel wie das One M8 mit seinem Alu-Gehäuse – es soll die neuen Kamera-Features des Desire Eye übrigens per Update ebenfalls bekommen – wirkt es zwar nicht, die Verarbeitungsqualität stimmt aber. Beim Testen gab das Gehäuse nirgends nach und knarzte auch bei einseitiger Belastung nicht. Erwähnenswert: Das Gerät ist laut HTC wasserfest und für kurze Tauchgänge geeignet.

Notiz am Rande: HTC hatte bei seinem Desire-Eye-Event in Wien auch die kommende Minikamera "RE" im Gepäck, die stark an ein Periskop erinnert. Sie ist weder mit Display noch Sucher, dafür aber mit einem 16-Megapixel-Sensor und einer Weitwinkel-Linse ausgestattet und soll Freunde von Schnappschüssen ansprechen. Sie löste beim Probieren in sehr kurzer Zeit aus und war intuitiv bedienbar, wie es um ihre Alltagstauglichkeit und die erzielbare Fotoqualität bestellt ist, muss die "RE" aber erst in einem ausführlichen Test zeigen.

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