Mo, 28. Mai 2018

Achtung, Blindflug

19.03.2012 18:38

Sonne verursacht mehr Unfälle als Glatteis

Nicht Eis, Schnee oder Nebel ist das gefährlichste Wetterphänomen für Autofahrer, sondern die tiefstehende Sonne. Rund zwei Drittel aller witterungsbedingten Unfälle mit Personenschäden entstehen durch Blendung, wie aus einer Untersuchung des Verkehrsclubs ACE hervorgeht.

Niederschläge wie Starkregen, Hagel oder Schneegestöber sind in Deutschland nur bei 15 Prozent der witterungsbedingten Unfälle die Ursache. Nebel folgt mit einem Anteil von 7,5 Prozent auf Rang drei. Seitenwind, Unwetter und sonstige Witterungseinflüsse spielen bei je 6,8 Prozent der Unfälle eine Rolle. Gemessen an allen Unfällen mit Personenschaden haben witterungsbedingte Unfälle einen Anteil von 1,28 Prozent.

Vor allem zum Winter- und Sommerende kann die Sicht durch die Strahlen der tief stehenden Sonne massiv eingeschränkt werden. Schon bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h führt eine Sekunde Blendung zu einem Blindflug von 14 Metern. Autofahrer sollten daher auf saubere Scheiben und intakte Wischerblätter achten, da ein Schmierfilm auf dem Glas die Blendwirkung noch erhöht. Auch eine gute Sonnenbrille verbessert die Fahrsicherheit.

Besuche krone.at/Auto & Motorrad auf Facebook und werde Fan!

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden